Bundesweites Netzwerk Friedensbildung gegründet

Im Januar hat sich ein bundesweites Netzwerk Friedensbildung konstituiert. Nun liegt das Gründungspapier vor, darin heißt es: "Krieg und Gewalt sind weltweit verbreitet und alltäglich. Insbesondere unsere westlichen Gesellschaften sind vielfältig daran beteiligt und darin verflochten.

Mit deren Politik, Wirtschaftssystem und Rüstungsexporten tragen sie zu Krieg und Flucht bei. Doch Krieg bringt unsagbares Leid über die Menschheit, und Rüstung verschwendet wertvolle Ressourcen, die für die Lösung der drängenden Menschheitsprobleme fehlen. Gewalt, Ungerechtigkeit, Diskriminierung und soziale Spaltung prägen auch unsere westlichen Gesellschaften.

Friedensbildung soll dazu beitragen, auf gesellschaftlicher und individueller Ebene Friedensprozesse zu ermöglichen und zu unterstützen. Sie ist Teil einer umfassenden politischen Bildung und damit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe."

Ziel des Zusammenschlusses ist "die Bündelung und Stärkung von Friedensbildung im schulischen und außerschulischen Bereich einschließlich der Aus-, Fort- und Weiterbildung von
Pädagog_innen und Multiplikator_innen."

Als Netzwerk Friedensbildung Mitteldeutschland sind wir Teil des bundesweiten Netzwerkes - neben anderen regionalen Netzwerken sowie Organisationen wie z.B. der GEW.

Hier kann das komplette Gründungspapier des Bundesweiten Netzwerkes Friedensbildung gelesen werden.

Anhang: